20090505

ein kleines tolles Gedicht

Leicht,
leicht wie eine Feder,
so fühle ich mich -
wie fühlt er sich?

Verliebt,
verliebt schwebe ich auf ihn zu,
liege in seinen Armen -
ob ihm Zweifel kamen?

Unbeschwert,
unbeschwert fühl' ich mich,
wenn ich bei ihm bin -
was hat er im Sinn?

Glücklich,
glücklich macht er mich,
küsst mich so zärtlich -
meint er's ehrlich?

Hingerissen,
hingerissen bin ich davon
wie er meinen Hals liebkost -
worüber ist er erbost?

Berauscht,
berauscht lasse ich ihn machen,
spüre spitze Zähne auf der Haut -
warum atmet er so laut?

Undeutlich,
undeutlich, der Schmerz,
der mich durchfährt -
und ihn nährt?

Warm,
warm fließt das Blut,
meinen Hals hinab -
leckt er es ab?

Energisch,
energisch strömt dasBlut,
wie angezogen, aus der Wunde -
was tut er seinem Munde?

Leer,
leer fühlt es sich an,
mit immer weniger Blut -
und er, geht es ihm gut?

Dunkel,
dunkel und dunkler
wird es um mich herum -
warum lächelt er so dumm?

Schwerelos,
schwerelos fliege ich nach oben,
was wollte er nur von mir? -
mein Blut, denn er ist ein Vampir.

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